Um Ihrem Kind das Lernen zu erleichtern. ist es zunächst wichtig, den Lerntyp zu bestimmen. Er hilft Ihnen, Ihr Kind gezielt zu fördern. Im zweiten Schritt legen Sie zusammen die Lernziele fest. Diese sollten schriftlich festgehalten werden. Ziele müssen klar formuliert sein und vor allem realistisch und überprüfbar sein. Anhand der gesteckten Ziele erstellen Sie nun einen Lernzeitplan. Die zur Verfügung stehende Zeit sollte dabei nicht komplett verplant werden. Es ist wichtig, dass rechtzeitig mit dem Lernen angefangen wird, regelmäßige Pausen und auch Freizeit mit eingeplant werden. Die Lernstrategien ergeben sich aus dem Lerntyp Ihres Kindes. So kann beispielsweise der auditive Lerntyp mit Lernkassetten unterstütz werden, dem visuellen Lerntyp helfen Karteikarten und der haptisch-motorische Lerntyp lernt sehr gut durch Rollenspiele.
Überlegen Sie mit Ihrem Kind, in welchen Lernsituationen es sich am wohlsten fühlt. Bei Ihnen zu Hause beispielsweise übt es in einer vertrauten Umgebung und hat alle nötigen Materialien zur Hand. Sie können es hier direkt beim Lernen unterstützen und den Lernfortschritt kontrollieren. Achten Sie darauf, dass keine störenden Geräusche oder kleine Geschwister ablenken. Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen den aktuellen Lernstand Ihres Kindes und vergleichen Sie ihn mit den festgelegten Zielen. Wiederholen Sie Gelerntes gemeinsam und legen Sie immer wieder neue Lernziele fest.
Nicht immer werden Sie alleine allen Schwierigkeiten Herr. Viele Schüler lernen besser mit Außenstehenden. Eine neutrale Person, die den Schulstoff in anderen Worten wiedergeben kann, hilft Schülern meist mehr, als beispielsweise das Kopfschütteln des Vaters, weil das Matheproblem doch total logisch sei. Eine Unterstützung durch einen qualifizierten Nachhilfelehrer hilft nachhaltig Lücken zu schließen und ermöglicht Ihrem Kind dadurch, wieder selbstbewusst und motiviert in den Unterricht einzusteigen.